Auf dem Sampler "Tribute To The Petards" sind No Pale Haze mit dem Song "Shoot Me Up To The Moon" vertreten! Eine Soundprobe via Real-Player gibt's hier.
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Die Band No Pale Haze wurde in 1995 gegründet, besteht seit 1997 aus der jetzigen, gefestigten Besetzung und kommt aus Schwalmstadt. In dieser Zeit wurden zwei Alben veröffentlicht und mehr als 100 Konzerte mit über 200 Zuschauern gegeben (darunter einige mit Top–Acts wie Rodgau Monotones, Die Happy, My Balloon, etc.).
Im Jahr 2002 gelang es No Pale Haze, mit einer Auskopplung aus der aktuellen CD – Produktion (Velvet Skies ) für den Hessischen Rockpreis 2002 des DRMV, Lüneburg nominiert zu werden. Bei dem darauf folgenden Finale am 28.09. in Rodgau, zu dem die besten 8 hessischen Bands aus knapp 200 Bewerbungen eingeladen wurden, gelang es NPH, sich gegenüber 7 weiteren Band erfolgreich durchzusetzen und den ersten Platz zu belegen.
Dadurch wurde die Band nominiert für den deutschen Rock – Oscar 2002, der bei dem bundesweiten Finale am 09.11 im Hamburger Congresszentrum vergeben wird. Es folgten etliche Zeitungsinterviews, Radiointerviews beim HR sowie ein Fernsehauftritt im Hessenfernsehen.
Die Band selbst formiert sich um den Leadgittaristen und Sänger Christian Orth. Der charismatische Musiker, der gleichzeitig Song- und Textschreiber von No Pale Haze ist, kommt aus Schwalmstadt und ist der künstlerische Kopf der Band. Seine besondere Art und Weise, Gitarre zu spielen, die etwas an The Edge von U2 erinnert, ist charackteristisch für die Songs von No Pale Haze.
Ebenfalls aus Schwalmstadt kommt der zweite Gittarist, Keyboarder und Backgroundsänger Mathias Geb. Aufgrund seiner musikalischen Vielfältigkeit hat No Pale Haze in ihm einen Musiker gefunden, der in der Lage ist, verschiedene Instrumente live (und im Studio) zu spielen.
Der Schlagzeuger Florian "Shorty" Kurz kommt aus Schönborn und hat auch unter international bekannten Schlagzeuglehrern den Ruf, der talentierteste und beste Schlagzeuger der Region zu sein.
Als viertes Mitglied steht Cai Rüffer am Bass. Das Hauptmerkmal des Immichenhainers ist seine explosive und impulsive Art, liveshows zu performen und durch seine glänzende und positive Ausstrahlung das Publikum (vor allem das weibliche) mitzureissen und zu faszinieren.
Die Band über das Petards-Projekt:
Zu dem Zeitpunkt, als wir von dem Vorhaben der FMS hörten, ein Tribute-Album zu Ehren der Petards mit verschiedenen Interpreten aufzunehmen und zu veröffentlichen, war unser Terminplan mit allerlei anderen wichtigen Aktivitäten geradezu vollgestopft. Da waren die Vorbereitungen für das Finale um den hessischen Rockpreis zu treffen, etliche andere Konzerte standen an und letztlich durfte die Arbeit an neuen Songs ja auch nicht zu kurz kommen. Und doch sorgte diese Nachricht bei uns für einiges Nachdenken, vor allem die Frage kam auf, warum nach so langer Zeit immer noch Leute bereit sind, ein derart umfangreiches Projekt auf die Beine zu stellen. Auch wir hatten uns zu dieser Zeit etwas intensiver mit dem Material der Petards beschäftigt, ging es doch um Idee, vielleicht einen Petards-Song für Live-Shows mit ins Programm zu nehmen.
Akut wurde das "Thema Petards" spätestens zu dem Zeitpunkt, als wir von der FMS gefragt wurden, ob wir denn auch einen Song zu dem Album als Cover aufnehmen wollten.
Als wir in der darauffolgenden Zeit darüber berieten, ob dieses Vorhaben bei unserer damaligen Auslastung überhaupt durchführbar sei, wurde uns immer mehr klar, dass dieses Projekt für uns als eine Band, die gerade aus der unmittelbaren Nähe des damaligen Sitzes der Petards stammt, mehr bedeuten musste als ein bloßes Coveralbum. Hier ging es darum, einer Band, die Unglaubliches an musikalischer Pionierarbeit für unsere Region geleistet hat, ja sogar einen nicht zu unterschätzenden bundesweiten Erfolg hatte, den ihr gebührenden Respekt zu zollen. Gerade wir haben auch durch viele leidvolle Erfahrungen die Erkenntnis erlangt, wie hart und gnadenlos das Musikgeschäft ist und wie schwer es sich darstellt, etwas Vergleichbares zu erreichen wie die Petards.
Als wir einige Zeit später den Song fertig aufgenommen hatten, konnten wir zufrieden feststellen, dass es sich für uns in jedem Fall gelohnt hatte: Wir hatten eine Menge Spaß dabei, uns mit den alten Songs zu beschäftigen und letztlich unsere Version von "Shoot me up to the moon" auf Band zu bringen.