Auf dem Sampler "Tribute To The Petards" sind Helter Skelter mit einer Petards-Rhapsody vertreten! Eine Soundprobe via Real-Player gibt's hier.
Gefällt Dir dieser Song? Klasse! Den und 16 weitere gibt's auf der Tribute-CD! Zur Bestellung geht's hier!
Helter Skelter sind seit dem Frühjahr 1999 auf hessischen Bühnen unterwegs. Dargeboten werden jedoch nicht Allerwelt-Hits der Beatles, sondern vorrangig unbekannteres Material der Band aus ihrer Studio-Phase 1966-1970. Hierbei ist der Bandname Programm (Helterskelter ist ein britischer Slang-Ausdruck und bedeutet etwa "drunter und drüber").
Von McCartney's Kitschsongs oder Hardrockern über Harrisons wunderschöne Balladen bis hin zu psychedelischen Brainstormers John Lennon's ist alles im Repertoire enthalten, was man im Allgemeinen NICHT von den Beatles kennt. Selbstverständlich fehlen aber auch die Klassiker wie z.B. "Hey Jude", "Ticket to Ride" "A Hard Days Night" oder "Let it be" nicht.
Die Bandmitglieder im Portrait
Thomas Wagner, Gitarrist und Sänger, sammelte seine musikalischen Erfahrungen über Jahre hinweg in den unterschiedlichsten Bands, spielte von Blues und Rock über Hard & Heavy ziemlich jeden gitarrenbetonten Stil. Verantwortlich für die oft vom Original abweichenden Arrangements und mit 34 Jahren ältestes Mitglied der Band.
Was George Martin und das London Symphonie Orchestra für die Beatles waren, ist Dirk Lindemann heute bei Helter Skelter. Dank des Tasten-Fachmannes fehlen weder die klassischen Piano-Passagen noch die Orchester-Einlagen, die zuweilen mit brachialer Gewalt dargeboten werden und eine Intensität erreichen, die man von einem Keyboard nicht unbedingt erwartet. Dirk ist als letzter zur anfangs als Trio gegründeten Band gestoßen und mit 26 Jahren "der Kleine" :-)
Ähnliche Erfahrungen hat Frank Mehring (32), seines Zeichens Bassist und Sänger, zu verbuchen. Als mittlerweile Wahl-Berliner ist bei ihm der Idealismus für die Band besonders stark vertreten - wer fährt schon mal knapp 1000 Kilometer für eine Probe oder einen Club-Gig?
Stephan Haus (Drums und Gesang) schließlich ist der "Berufsmusiker" der Band. Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Schlagzeug-Studium in den USA ist er der Musiker, der das Beherrschen seines Instrumentes zum täglichen Broterwerb gemacht hat. Hat als Vollprofi schon in vielen namhaften
Bands ausgeholfen, bei Studio-Projekten mitgewirkt und spielt z.Zt. in mehreren Bands fest. Davon abgesehen betreibt er erfolgreich eine Schlagzeug-Schule. Stephan ist ebenfalls 34 Jahre alt.
Helter Skelter über ihr Mitwirken am Tribute-Sampler
"Als uns angeboten wurde, am Petards-Tribute-Projekt mitzuwirken, stand zunächst die Frage im Raum, wie dies terminlich zu bewerkstelligen sei. Frank lebt in Berlin, und der Rest der Band wird von einem meist prall gefüllten Terminkalender auf Trab gehalten. Andererseits wollten wir uns natürlich keinesfalls die einmalige Gelegenheit entgehen lassen, den "deutschen Beatles" unseren Tribut zu zollen.
Es wurde daraufhin eine Liste mit möglichen Titeln erstellt und so lange aussortiert, bis die Tracks "Don't you feel like me", "Pictures" und "Blue Fire Light" das Endergebnis unserer Auswahl darstellten.
Wir waren uns einig, dass die drei Titel nicht als 1:1 Coverversionen präsentiert werden sollten. Zu diesem Zeitpunkt entstand die Idee, die drei Titel zu einem einzigen langen "Werk" zu arrangieren - ganz in der Tradition der späten Beatles-Alben, die wir als Helter Skelter zu pflegen bemüht sind.
Im Laufe einer ganztägigen Probe wurde der Song, der nunmehr unter dem Titel "Pictures" zusammengefasst war, ausgearbeitet und eingespielt. Pictures sollte einen hohen Wiedererkennungswert im Bezug auf die Originale aufweisen, jedoch modern im Sound klingen, härter als die Originale, und ausgestattet mit Gimmicks, Effekten und Spracheinspielungen, die so typisch für die späten Songs der Beatles sind.
So wurde der Song im Laufe von 2 Monaten und acht Sitzungen, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten, von Dirk Lindemann, Werner Bode und assistiert von Dotter feingeschliffen.
An dieser Stelle möchte die Band noch einmal ihren herzlichsten Dank an Werner Bode aussprechen, der mit seiner technischen Kompetenz, seiner Geduld, seinem Enthusiasmus und schließlich seinem Ideenreichtum eine Quelle der Inspiration war und aus Pictures letztlich das gemacht hat, was es heute ist (zu hören ist er übrigens allehöchstpersönlich als "Mudder" im Outro des Songs , die besorgt aus der Küche ruft : "Kalleinz...lass doch de Jung in Ruh!")
Für das Ende des Songs wurden übrigens 2 Versionen eingespielt....die erste Version endet, ganz im Stil von typischem 70er-Jahre-Krautrock, mit einer pathetischen Kirchenorgeleinlage a'la YES. Die zweite Version, die letztlich für die CD ausgewählt wurde und nun zu hören ist, bietet dem verblüfften Zuhörer ein Mini-Hörspiel, eine Szene, die vielen jugendlichen Vogelsbergern nur all zu bekannt vorkommen dürfte. Es entsteht der Eindruck, als sei Pictures im Radio gesendet worden, als der "Vadder" das Zimmer seines Sprößlinges stürmt und ihn über "gute Musik" aufklärt...
An dieser Stelle könnt ihr euch dann an der volkstümlichen Version von Don't you feel like me (Fuist di net wie I?) erfreuen - meisterhaft in Szene gesetzt von Dirk, Man glaubt, man sei auf der Kirmes um die Ecke! Eingefleischte Petards-Fans mögen uns den kleinen Joke bitte verzeihen....just fun, don't take it to serious! :-)
Wir wünschen allen Petards-Fans ( und natürlich allen anderen Zuhörern ) viel Spaß mit dieser CD - Let's Rock!!!